Zwei Pflichten eines jeden (NRW)-Bürgers. Heute Fussball gucken und morgen konse...
mehr Informationen...
Junge Union nimmt Zukunft Viersens in die Hand
Donnerstag, 27. Januar 2011   

Auf Einladung der Jungen Union Viersen diskutierten in dieser Woche rund 35 interessierte Bürgerinnen und Bürger über die Zukunft der Stadt Viersen. Zusammen mit den Ratsherren Paul Mackes, Michael Aach und Thomas Gütgens wurde die Stadt unter Berücksichtigung des demographischen Wandels als auch der Bebauungsstruktur unter die Lupe genommen.
„Die Stadt Viersen wird in den kommenden Jahren mehrere Prozent ihrer Einwohner verlieren. Gleichzeitig wird Viersens Bevölkerung immer älter. Umso wichtiger ist es, dass sich die junge Generation Gedanken um Viersen in 10, 20 oder 30 Jahren machen“, führte Dülkens Ortsbürgermeister Michael Aach in die Materie ein. Mit verschiedenen Aufgabenbereichen betreut, bildeten die anwesenden Viersener, darunter viele Jugendliche, Workshops, in denen neben dem ÖPNV, der Wohnlage sowie Freizeitmöglichkeiten auch Bereiche wie Bildung und Arbeit thematisiert wurden.
„Gerade junge Menschen zieht es aus Viersen weg. Neben Studium und Beruf liegt hier vor allem ein Grund in der mangelnden Struktur von Bus und Bahn. Gleichzeitig müssen aber auch die Chancen Viersens aufgezeigt werden. Viele Jugendliche sind sich nicht der Möglichkeiten und Perspektiven in Viersen bewusst.“, ist sich JU-Vorsitzender Magnus Schückes sicher. Laut JU mangelt es an der Kommunikation zwischen Berufseinsteigern und hiesigen Unternehmen.
Die Stadt Viersen müsse in Zusammenarbeit mit den Unternehmen eine vernünftige Basis schaffen, um die Unternehmen als Arbeitgeber zu präsentieren und die Stadt als Arbeits- und Wohnort interessant zu machen. Von einer solchen Zusammenarbeit würden beide Partner profitieren und Viersen könnte qualifizierte junge Menschen zu den Bürgern der Stadt zählen. Darüber hinaus muss Viersen auch zu einer pendlerfreundlichen Stadt werden. „Das Leben spielt sich in den urbanen Zentren wie Düsseldorf und Köln ab, doch darf und muss sich Viersen nicht verstecken!“ erläutert Thomas Gütgens und verweist dabei auf die Mischung aus Stadt- und Landleben. „Diese Veranstaltung hat gezeigt, dass den Viersener ihre Stadt am Herzen liegt,“ freut sich Schückes über die große Resonanz, „Doch jetzt heißt es anzupacken! In Viersen bedarf es gewaltigen Anstrengungen, um eine Attraktivität zu gewährleisten, die es uns erlaubt auch in Zukunft noch der Puls des Kreises zu sein.