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Jugendorganisationen besorgt
Dienstag, 21. Juli 2009   

Gemeinsame Presseerklärung von JU und Jusos

Viersen- Die Viersener Jungsozialisten (Jusos) und die Junge Union Viersen (JU) nahmen jetzt das Antreten der NPD zur Kommunalwahl zum Anlass, gemeinsam ihre Besorgnis zu äußern. Die Vorsitzenden der beiden Jugendorganisationen von SPD und CDU, Felix Thönnessen (Jusos) und Alexander Dobbelstein (JU) sehen hier besonders die Gefahr, dass gerade aus dem Pool der Jungwähler von den Rechten gefischt werden könnte: „Gerade diejenigen, die in der heutigen Wirtschaftskrise nach einem Schulabschluss keine Lehrstelle oder nach einer abgeschlossenen Lehre keinen Job finden, könnten in ihrer Wut unser politisches System dafür verantwortlich machen und aus dem Spektrum der demokratischen Parteien abgleiten“, so Alexander Dobbelstein.

Bei allen politischen und inhaltlichen Unterschieden müssten die etablierten Parteien zusammen gegen die Rechtsextremen stehen. Felix Thönnessen dazu: „ Wir müssen gemeinsam versuchen, die Bauernfängerei mit einfachen und populistischen Parolen aufzudecken und gerade Erstwähler auf die wahren Motive der NPD hinzuweisen.“

Beide Vorsitzenden halten es für wichtig, frühzeitig auf diese Problematik hinzuweisen und sie sehr kritisch zu beobachten. Es müsse verhindert werden, dass hier im Verborgenen etwas sehr bedenkliches heranwachse, weshalb man offensiv demokratische Werte verteidigen müsse. Dabei spiele es keine Rolle, welcher demokratischen Partei man sich anschließe, viel mehr stehe der Glaube an dieses demokratische Parteiensystem im Vordergrund.