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JU und Jusos ziehen an einem Strang
Donnerstag, 24. Februar 2011   

Die Junge Union (JU) und die Jungsozialisten (Jusos) Viersen planen in Zukunft eine engere Zusammenarbeit im Bereich der Interessensvertretung der Jugend im Rat der Stadt Viersen. Nach intensiven Gesprächen einigten sich beide Jungendorganisationen auf eine enge Verknüpfung ihrer Themen. So sollen vor allem vermehrt gemeinsame Anträge an die beratenden Gremien der Stadt gestellt werden, um die Stadt zukunftssicher zu gestalten.

„Wichtig ist vor allem junge Menschen in den politischen Willensprozess zu integrieren. Dabei sollten Parteigrenzen keine Rolle spielen. Die demographische Entwicklung und unser eigener Anspruch sind Gründe, warum Jugendpartizipation und politisches Engagement so wichtig sind. Gemeinsam sind wir hier einfach besser aufgestellt.“, sagt Felix Thönnessen, Vorsitzender der Jungsozialisten in Viersen.

JU-Vorsitzender Magnus Schückes stimmt dem zu: „Es ist verblüffend, welch große Schnittmenge beide Jugendorganisationen besitzen. Wir gehen zwar unterschiedliche Wege, jedoch mit einem gemeinsamen Ziel: wir wollen und müssen den Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Perspektive in der Stadt bieten. Dazu muss sich Viersen den Herausforderungen der Zukunft stellen und Konzepte entwickeln, um demographischen Wandel und Verschuldung einerseits zu meistern, andererseits aber nicht an Attraktivität zu verlieren.“