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JU entsetzt über Äußerungen der SPD
Donnerstag, 19. Januar 2012   

Die Junge Union Viersen reagiert mit Unverständnis auf die Äußerungen der SPD zu ihren Sparvorschlägen.

„Es ist nicht Aufgabe der SPD-Fraktion diese Vorschläge in einer öffentlichen Debatte auf Rentabilität und Umsetzbarkeit zu prüfen. Das Obliegt in unserer Demokratie immer noch der unabhängigen Verwaltung.“, so JU-Vorstandsmitglied Marco Kamischke. Die Argumente der SPD seien laut JU darüber hinaus wirklichkeitsfremd und teilweise in ihrer Unsachlichkeit nicht zu übertreffen. Kamischke weiter: „Unsere Vorschläge sind keine populistischen Forderungen, sondern Denkanstöße. Ohne Ideen, gibt es auch keine Veränderungen.“

Gleichzeitig fordert die JU die SPD selbst auf, eigene Vorschläge zur Diskussion zu stellen und nicht einfach fremde Ideen zu zerreden. „Fällt der SPD zum wiederholten Male nichts ein, als der Jugend Stammtischparolen und Populismus vorzuwerfen? Wo bleibt die Weitsicht der Sozialdemokraten, sich diesen Themen im Hinblick auf finanzieller und ökologischer Nachhaltigkeit adäquat zu widmen?“, stellt JU-Vorsitzender Magnus Schückes fest. Gleichzeitig verweist die CDU-Jugend auf die Neujahrsrede des Bürgermeisters Günter Thönnessen, der selbst auf die Dringlichkeit von Sparmaßnahmen und die Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen hinwies.

„Es ist schon erstaunlich, dass die Sozialdemokraten von einer solidarischen Gesellschaft sprechen, wenn sie einen Haushalt mit beschließen, der ein derartiges Defizit aufweist. Wir lassen uns diese Politik nicht gefallen und werden zur Not eben diesen Generationenkonflikt nachdrücklich thematisieren. Das ist unser gutes Recht und Pflicht angesichts der miserablen Zukunftsaussichten der Viersener Jugend.“, schließt Schückes ab, „18 Millionen Euro Schulden sind nicht solidarisch und schon gar nicht im Sinne einer Generationengerechtigkeit.“