Zwei Pflichten eines jeden (NRW)-Bürgers. Heute Fussball gucken und morgen konse...
mehr Informationen...
Erschließungsring muss kommen!
Sonntag, 03. Oktober 2010   

Die Junge Union Viersen fordert den Landrat Peter Ottmann auf, der Forderung der Grünen nach einem Stopp der Abrissarbeiten an der Gladbacher Straße zu Lasten des Erschließungsring nicht nachzukommen. Ohne einen vorzeitigen Abriss der leer stehenden Gebäude könnte möglicher Weise kein rechtskräftiger Bebauungsplan bis Ende 2013 aufgestellt werden. Dies hätte zur Folge, dass die zur Verfügung stehenden Landesmittel in Höhe von über 8 Millionen Euro verloren gingen und somit dem Erschließungsring ein jähes Ende gesetzt würde.
„Das Verhalten der Grünen ist uns unerklärlich. Sie setzen sich für die Stärkung der Südstadt ein, fordern allerdings den Planungsstopp des Erschließungsrings. Das ist nicht schlüssig!“ schildert JU-Vorstandsmitglied Tobias Tilgner, der das Thema Erschließungsring zusammen mit Stadtverwaltung, Regionalrat und Südstadtbüro aufarbeitete. „Die Fertigstellung des Erschließungsrings würde eine positive Veränderung der Südstadt bewirken. Der Josefring würde von rund 9000 PKW am Tag genutzt werden, was einer Entlastung der Großen Bruchstraße um 5300 PKW entspräche. Auch die Krefelder Straße könnte dadurch um rund 86% entlastet werden.“
„Soll die Südstadt nicht unter dem Verkehr zusammenbrechen und eine sichtliche Aufwertung erhalten, brauchen wir den Netzschluss dringender denn je.“ schließt JU-Vorsitzender Magnus Schückes ab. „Wir müssen heute schon an morgen denken. Für Viersens Zukunft ist der Erschließungsring unausweichlich.“